fluppe – beest
Was bloß tun mit dem Gesang? Das fragen sich fluppe, als sie an ihrem dritten Album arbeiteten, und nachdem ihre bisherige Stimme Josef Endicott ausgestiegen war. Produzent Tobias Siebert (u. a. Klez.e) empfahl als Inspiration die Hamburger Musikerkneipe Mutter. Gefunden wurde mit Oscar Pursch der Barkeeper des Lokals, der auf den zehn neuen Songs eine richtig gute Figur abgibt. „Beest“ hält ansonsten aber herzlich wenig davon, einfach alles umzuwerfen. Das Quartett um Christian Klindworth, Antoine Laval und Lars Brunkhorst bleibt seinem Sound zwischen Post Punk, Wave und Indie Rock treu und sucht wieder und wieder nach dieser feinen Prise Hoffnung, wenn die Krise gerade doppelt heftig zuschlägt.
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